| Pressebericht zum 5. Lauf Salzburgring - 22./23.
Juli 2006
Mit
Platz zwei Tabellenrang zwei gefestigt
An das letztjährige Rennen auf dem Salzburgring hatte Rigo
Richter nicht die besten Erinnerungen, wurde er doch damals unmittelbar
nach dem Start vom Motorrad gefahren, schlug dabei heftig mit dem
Kopf auf den Asphalt und musste die Heimreise statt mit Meisterschaftszählern
mit einer Gehirnerschütterung antreten.
„Frisch ans Werk, so etwas verdrängt man als Rennfahrer“,
lautete seine Devise für den am vergangenen Wochenende stattfindenden
fünften Lauf zur IDM 2006. Und tatsächlich stellte er
seine Yamaha R6 in Farben des Geraer OBI SKM Bike-Promotion Racing
Teams auf den zweiten Startplatz. Im Gegensatz zu sonst legte der
36-jährige Hohenstein-Ernstthaler diesmal einen granatenmäßigen
Start hin und bog als Erster in die erste Schikane ein. „Das
war mein bester Start mit einem Viertakter. Zu meiner 125er/250er
Zeit konnte ich meinen Startplatz fast immer mindestens verteidigen.
Wir haben viel getüftelt, das hat sich nun ausgezahlt“,
wusste der Viertelliter-Vizemeister von 1995 zu berichten.
Die Führung im Rennen hielt allerdings nicht all zu lange.
Der aus beruflichen Gründen nach Neustadt a. d. W. gezogene
Ex-Glauchauer Arne Tode war mit seiner alpha-Technik-Honda erneut
das Maß der Dinge. „Auf der langen Bergaufgeraden flog
Arne nur so an mir vorbei. Ich konnte mich nicht einmal kurz in
seinem Windschatten halten“, brachte Richter einen latent
vorhandenen kleinen aber entscheidenden Leistungsnachteil zum Ausdruck.
„Dafür hatte ich seinen Teamkollege Jesco Günther
im Griff.“ In der elften der geplanten 17 schweißtreibenden
Runden wurde das Rennen nach einem Sturz im hinteren Feld abgebrochen.
Rigo nahm somit als ´best of the rest´ an der Siegerzeremonie
teil und untermauerte damit seinen Anspruch, zweitstärkste
Kraft der IDM Supersport zu bleiben. In der Tabelle liegt er mit
76 Zählern nun wieder allein hinter dem scheinbar übermächtigen
Arne Tode auf dem Silberrang. Das Team wird dennoch weiter angreifen,
denn noch ist rein rechnerisch der Titelgewinn möglich. Und
die Saison wird nach letzten Zieldurchfahrt der noch ausstehenden
drei Rennen (6.8. Schleiz, 3.9. Sachsenring, 17.9. Hockenheim) abgerechnet.
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