|
|||||||||||||||||||||||||||||||
| Customer-Login | |||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||
| Das Rennen in Macau | |
| Sonniges Wetter und Temperaturen um 30 Grad- unter diesen Rahmenbedingungen
startet der 42. Motorrad GP von Macau. Die drei Fahrer des Bike Promotion
Racing Teams Penzkofer (#13), Weynand (#25) und Fernandes (#32) gehen
gut präpariert in dieses Straßenrennen durch die Hochhauspassagen
der ehemaligen portugiesischen Kolonie. Im Zeittraining hatten insbesondere Penz und Michael Weynand mit hervorragenden Rundenzeiten und den Startplätzen 18 und 11 glänzen können. Joao Fernandes litt an Schmerzen in der rechten Hand und konnte nicht die Performance bringen, die er als Lokalmatador gern gebracht hätte. Er rangierte auf Startplatz 26. Die Renndistanz über 91,8 km veranlasste das Team, Rico Penzkofers Yamaha R6 in die Startaufstellung zu schieben und nicht wie üblich die Aufstellrunde zu fahren. Man wollte sich sicher sein, dass der Sprit für die komplette Renndistanz reicht. Allerdings konnte sich Penz nun auch nur in der warm up- Runde ein Bild von der Strecke machen, die bei den vorangegangenen Autorennen schon heftig gelitten hatte. Den Start erwischten alle drei Fahrer gut. Michael Weynand fuhr in der sogenannten Mandarin-Kurve auf 10, Penz und Joao unmittelbar hintereinander in der Mitte des Feldes. Bei der Zufahrt auf die Lisboa- Kurve kam es im allgemeinen Getümmel dann zum Crash. Während die erfahrenen Piloten sich in der ersten Runde stark zurückhalten, gelang es dem Newcomer Dan Linfoot aus England, sich völlig übermotiviert zu verbremsen, Penz zu tuschieren, einen vor ihm fahrenden Piloten einer Yamaha R1 abzuräumen und so Penz ebenfalls zu Fall zu bringen. Glücklicherweise hatte sich Penz keine schwere Verletzung zugezogen. Er hob das Motorrad auf und fuhr weiter. Die 15-20 Sekunden, die dieser Vorgang dauerte, hätte er unter Umständen wieder aufholen können. Rein anhand der Rundenzeiten wäre es möglich gewesen, den Führenden der Supersport wieder einzufangen. Aber das Schicksal wollte es anders. Beim Sturz war der Ausgleichsbehälter der Handbremse kaputt gegangen- Penz musste aufgeben! Das Entsetzen wurde noch größer, als auch Michael Weynand nach 10 Runden an die Box gerollt kam. Das Schaltgestänge seiner Yamaha R1 war gebrochen. Dramatisch, denn er lag aussichtsreich an der 10. Position mit Marschrichtung nach vorn. Nun lagen alle Hoffnungen auf Joao Fernandes, dem man im Vorfeld keine Chance auf einen Podestplatz eingeräumt hätte. Aber er belehrte alle eines Besseren. Die Schmerzen in der Hand ignorierend fuhr er ein sauberes Rennen ohne Zwischenfälle und wurde am Ende Dritter der Supersport-Wertung! Gesamtsieger des Rennens wurde Stuart Easton (GBR), der den Favoriten Michael Rutter auf den 2. Platz verwies. Das Team wird im kommenden Jahr dieses spektakuläre Rennen wieder bestreiten und dann hoffentlich glücklicher agieren. Es kann mit Recht konstatiert werden, dass der Auftritt insgesamt kaum Wünsche offen lies. Dank dafür gebührt allen Helfern, Mechanikern und Sponsoren, allen voran SK Support unter Stefan Kühn. |
![]() Penz in der Melco- Hairpin ![]() Steve Plater, der Vorjahressieger, besucht das Team in der Box |
Qualifikation in Macau erfolgreich absolviert Die Ergebnisse der Zeittrainings am Donnerstag und Freitag morgen
können sich sehen lassen. Eine Stunde freies Training und
zwei 30 Minuten Zeittrainings mussten den Fahrern genügen,
um sich mit der Strecke vertraut zu machen und die beste Linie
zu finden. Das Fahren auf diesem Straßenkurs bedeutet für
die Piloten eine Gratwanderung- einerseits schnell zu sein und
dabei aber möglichst nicht in Sturzgefahr zu geraten. Zudem
kann durch die hohen Leitplanken keine Kurve eingesehen werden,
die Fahrer sind praktisch "blind" unterwegs. Gute Streckenkenntnis
spielt unter diesen Umständen eine herausragende Rolle. |
![]() Penz (Startnummer 13) geht auf die Strecke ![]() Michael Weynand beim Boxenstopp |