| Pressebericht zum 2. Lauf Motorsport Arena Oschersleben
- 27./28. Mai 2006
3,
2, ?
Nach Platz drei beim Saisonauftakt in Hockenheim konnte sich der
IDM-Supersport-Pilot Rigo Richter am vergangenen Wochenende in der
Motorsport Arena Oschersleben steigern und fuhr auf Rang zwei. Hoffentlich
ein gutes Omen, denn sollte das Gesetz der Serie greifen und der
Aufwärtstrend weiter anhalten, könnte dem 37-jährigen
Hohenstein-Ernstthaler beim dritten Lauf auf dem EuroSpeedway Lausitz
in knapp drei Wochen der ganz große Coup gelingen.
„Das ist wird aber ein hartes Stück Arbeit, denn Arne
ist letztendlich seiner Favoritenstellung wieder gerecht geworden.
Ich habe beim Start den Motor fast abgewürgt und bog nur als
Achter ins erste Eck ein“, meinte Rigo nach der Siegerzeremonie
neidlos und etwas selbstkritisch. Gemeint war der Ex-Glauchauer
und jetzt in Neustadt lebende Arne Tode, der dem Fahrer des Geraer
OBI SKM Bike Promotion Racing Team das Punktemaximum wegschnappte.
Nach erfolgreichen Testfahrten auf seiner Heimstrecke Sachsenring
war Rigo am Himmelfahrtstag schon mit einem guten Gefühl in
Richtung Oschersleben aufgebrochen, bekam doch seine ins Stocken
geratene Karriere beim 24h-Rennen 2004 an gleicher Stelle neuen
Schwung. Nachdem man in den freien Trainings ein gutes Set up gefunden
hatte, fuhr er im Zeittraining die zweitschnellste Zeit. „Leider
ist in der letzten Viertelstunde die Wassertemperatur bedrohlich
angestiegen. Als die meisten Konkurrenten ihre Zeiten noch mal verbesserten,
musste ich tatenlos zusehen“, haderte er dennoch. Mit dem
Startplatz neben dem Polesetter hatte er dann alle Optionen auf
seiner Seite, wählte aber unfreiwillig die falsche. „Den
Start habe ich leider vermurkst“, erklärte er zu seiner
misslichen Lage am Rennbeginn. Einen nach dem anderen Fahrer überholte
er dann wieder und tauchte schon in der fünften von 18 zu fahrenden
Runden wieder auf Rang zwei auf. Arne Tode war da allerdings schon
enteilt und hielt seinen Vorsprung bei ziemlich konstant vier Sekunden.
„Schade, mit einem besseren Start wäre das Rennen sicherlich
noch interessanter geworden“, resümierte Rigo Richter.
Dafür, dass er mit seiner Einschätzung nicht so schlecht
liegt, spricht auch die Tatsache, dass er die schnellste Rennrunde
gefahren war.
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